Bio

 

Robert Menzel ist ein deutscher Saxophonist, Klarinettist und Komponist. Er wurde 1980 in Dresden geboren. Nach dem frühen Ende einer vielversprechenden Karriere als Basketballer entschloss er sich im Alter von 15 Jahren  schwer bewegt von einem Konzert von Giora Feidman, zur Klarinette zu greifen.  Mit 17 Jahren verschob er seinen Schwerpunkt zum Tenorsaxophon,  und begann mit 20 Jahren sein Saxophonstudium an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. Nach einem kurzen Studienaufenthalt in New York zog er 2004 nach Brüssel, um bei Prof. John Ruocco am „Koninklijk Conservatorium van Brussel“ als ERASMUS-Stipendiat zu studieren. Nach seiner Rückkehr nach Dresden und seinem Abschluss als Diplom-Musiker, schloss er ein Aufbaustudium bei Prof. Marko Lackner an. Im Jahr 2007 verzog er wiederum nach Brüssel, diesmal als Stipendiat des DAAD, um seinen Master-Abschluss zu erlangen. Im Anschluss daran verlagerte er seinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt nach Berlin, von wo aus er ein Meisterschülerstudium bei Prof. Till Brönner und Prof. Günter „Baby“ Sommer an der HfM in Dresden verfolgte und 2011 erfolgreich abschloss.
Als Anhänger der „Schule des spontanen Melodismus“ arbeitet er im weiten Feld des zeitgenössischen Jazz und der Improvisierten Musik.
Für sein Schaffen wurde er 2009 mit dem „Carl Maria von Weber Stipendium“ und ist Preisträger bei diversen Wettbewerben.
Er spielte Konzerte in vielen Ländern Europas; sowohl mit eigenen Gruppen (Robert Menzel Quartett, cholesterol damage, schulbus, aldimenz), als auch als Sideman und teilte die Bühne gern mit z.B. Gunther Hampel, Erik Vermeulen, Till Brönner, Matthias Schriefl, Baby Sommer, Joachim Kühn, Albert Vila und einigen Anderen.
Aktuell konzentriert er sich vor allem auf die Arbeit mit „seinem“ Quartett (-Projekte) mit Clemens Pötzsch - Klavier, Robert Lucaciu - Kontrabass und Philipp Scholz. Das kürzlich beim Londoner Label „TwoRiversRecords“ erschienene Debütalbum „Robert Menzel - Alchemy“ erfuhr sowohl in der deutschen, als auch in der internationalen Presse einiges an positiver Aufmerksamkeit (media).
Einen weiteren muskialischen Arbeitsschwerpunkt stellt sein seit 2011 existierendes Duo mit dem sardischen Pianisten Augusto Pirodda dar. Ein Tonträger ist in Arbeit.

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